Wollen und Nicht-wollen
- Gini Isi
- 9. Apr. 2021
- 1 Min. Lesezeit

Ich rufe meinen Hund. Möchte das er zu mir kommt. Ich will es zu sehr. Er kommt nicht. Ich strahle es nicht aus - ergo will es eigentlich gar nicht. Er kommt nicht. Im besten Fall. Er läuft los. Rennt in meine Richtung. Ist auf meiner Höhe. Blick zur Seite - zu mir. Schiefes Grinsen im Gesicht. "Ich hab dich schon gehört." Er rennt vorbei - an mir. Mein Ego rebelliert. Wo waren sie noch? Die Akupressurpunkte zum Stressabbau? Ich nehme sie. ALLE. Ich liebe meinen Hund. Wirklich. Von ganzem Herzen. Doch an manchen Tagen, bringt er mich an meine Grenzen. Und das ist gut so. Dafür liebe ich ihn umso mehr. Wenn ich dann das richtige Maß an Wollen und Nicht-wollen gefunden habe. Ich geerdet im Hier und Jetzt mit ihm dahin schwinge. Ganz bei mir bin. Mit ihm eine Einheit bilde. Das Gefühl habe wir können die Welt erobern. Dann weiß ich, es ist gut so wie es ist.


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